2015 - Portugal

Portugal – das Zentrum eines früheren, kolonialen Weltreiches ist ein faszinierendes Land mit einer
reichen Geschichte, die vor allem auch von den großen Weltentdeckern Portugals wie Heinrich dem
Seefahrer und Vasco da Gama geprägt wurde.

Vom 22. bis 29. April 2015 wandelten unsere Mitglieder auf den Spuren dieser Seefahrer, entdeckten  Baudenkmäler aus jener Blütezeit und erlebten die Vielfalt der Vegetation und die Gastfreundschaft des portugiesischen Volkes.

Reisebericht von unserem Mitglied und ehmaligen Vorstandsvorsitzenden Siegfried Mertin

Um 2 Uhr morgens in der Früh starteten wir unsere diesjährige Mitgliederreise nach Portugal. Die Abholung durch den Flughafenzubringer „Taxi Meier“ wurde in bewährter Weise von der Volksbank Rathenow eG organisiert und getragen.

Nach problemloser Reise zu Land und in der Luft wurden wir am Flughafen in Faro an der Algarve von unserem deutschsprachigen Reiseleiter Mario Batista herzlich begrüßt und zu unserem bereits wartenden Bus geführt.

Gutes Wetter und angenehme Temperaturen um die 20°C begleiteten uns in den folgenden Tagen. Dazu versorgte uns Mario Batista auf der gesamten Reise stets mit reichlich Informationen über Land und Leute.

Die ersten Tage verbrachten wir am südwestlichsten Punkt Europas, an der schönen Algarve. Dort wurden unter anderem das Hafenstädtchen Lagos, die Seefahrerschule von Heinrich dem Seefahrer in Sagres, die Klippen am Cabo de São Vicente, die Provinzhauptstadt Faro und die Stadt Tavira, das „Venedig der Algarve“ besucht. Auch das Gebirge Serra de Monchique, mit reicher und teils tropischer Vegetation, stillen Bergdörfern und berühmten Thermalquellen stand auf der Besuchsliste in der Algarve. Auf dem Weg dorthin lernten wir den „Garten Portugals“ mit seinen kultivierten Terrassen und den aus Lehm gebauten Bauernhäusern kennen.

Als wir die facettenreiche Algarve verließen, führte uns der Weg in die Landeshauptstadt Lissabon. Der Weg dorthin sollte sich natürlich nicht nur auf eine Busfahrt beschränken. Durch die melancholische Landschaft des Alentejo, vorbei an Korkeichenhainen, gelangten wir nach Évora, eine der schönsten Städte Portugals, dessen Stadtzentrum zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Die Höhepunkte des mittelalterlichen Stadtzentrums sind ohne Frage die Kathedrale und der römische Tempel.

Nach dieser ereignisreichen Fahrt erreichten wir die an der seeartigen Mündung des Tejo liegenden Hauptstadt Lissabon und bezogen unser neues Hotel. Am Folgetag führte uns eine Stadtrundfahrt durch die Stadt Lissabon. Die Burg São Jorge, Lissabons ältestes Viertel „Alfama“, das Jeronimus-Kloster im Belém-Viertel und der Rossio-Platz waren dabei nur einige der unbedingt erwähnenswerten Haltepunkte. Weitere großartige Reiseziele waren im letzten Abschnitt der Reise Sintra, die ehemalige Sommerresidenz portugiesischer Könige, die wahrhafte Museumsstadt Óbidos, das über 140 Jahre erbaute und trotzdem unvollendete Kloster Santa Maria da Vitoria in Batalha, das sog. „Kronjuwel der Gotik“ und der berühmte Wallfahrtsort Fátima.

Der viel zu schnell herangerückte Rückflug startete abends vom Flughafen in Lissabon, zu dem uns unser Reiseführer Mario Batista begleitete. Bei der Ankunft in Berlin-Schönefeld gegen Mitternacht wartete „Taxi Meier“ bereits auf uns und brachte alle Reiseteilnehmer wieder komfortabel und sicher nach Hause.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Organisatoren, Verantwortlichen, der RV-Touristik, Mario Batista und meinen Mitreisenden herzlich für die wunderschönen Tage in Portugal bedanken!

Siegfried Mertin