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Volksbank Rathenow eG
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Von der Muschel zur Geldkarte

Die Geschichte des Geldes

Geld, so wie wir es heute kennen, hat es nicht immer gegeben. Seine Erscheinungsformen haben sich im Laufe der Zeit verändert. Erst wurde getauscht, später gewogen und heute wird bargeldlos gezahlt.

Häck- und Wägegeld

Im Laufe der Zeit übernahmen auch Edelmetalle wie Bronze, Silber und Gold die Funktion als Zwischentauschmittel. Sie waren leicht teilbar und nutzten sich kaum ab. Aus Ihnen wurden Barren, Ringe oder Stäbe gegossen. Bei Bedarf „hackte“ man ein Stück ab und wog es, um den genauen Wert zu ermitteln. Das so genannte Häck- oder Wägegeld konnte man dann gegen die gewünschte Ware eintauschen.

Erste Münzen

Die ersten Münzen wurden ca. 650 v. Chr. im damaligen Königreich Lydien herausgegeben. Es handelte sich um Metallstücke aus Elektron, einer Gold-Silber-Legierung. Zur Beglaubigung des Gewichtes und des Wertes der Münzen versah sie der lydische König Krösus mit seinem Wappen. Aus dieser Zeit leitet sich auch der Spruch „reich wie Krösus“ ab. Die Römer und Griechen haben dieses Münzsystem weitgehend übernommen.

Neuzeitliche Münzen

In der Neuzeit wurden anfänglich nur vollwertige Münzen geprägt. Bei diesen so genannten Kurantmünzen entsprach der Münzwert dem Wert des Metalls. Zu den bekanntesten Kurantmünzen in Deutschland zählen der Taler (Norddeutschland) und der Gulden (Süddeutschland). Später stellte man auch Scheidemünzen her, deren Materialwert unter dem Tauschwert lag.